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SCHÖNHEIT
In dieser Arbeit geht es um das Verhältnis von Konsum und Schönheit, bzw. das kreieren eines Schöheitsideals auf den internationalen Laufstegen. Dort beginnt ein Trend in der Mode, der danach von allen anderen Modelabels adaptiert und später in den Kaufhäusern und Modeboutiqen in der ganzen Welt verkauft wird. Doch es ist nicht nur die Mode die einen Trend verkauft, auch die Mädchen, die diese Mode repräsentieren sind trendgebend für ein Schönheitsideal. Je symetrischer ein Gesicht, desto schooner ist es, sagt man. Wenn jedoch eine völlige Symetrie beider Gesichtshälften tatsächlich gegeben ist ändert sich unsere Wahrnehmung diesbezüglich gewaltig. Plötzlich ist eher eine seltsame Kreatur, die uns nicht mehr wirklich uerst an Schönheit denken lässt. Mich interessiert dieses Spannungsfeld zwischen, der am Computer kreierten Schönen und der Realität. Am Beispiel der angeblich Schönen, der Laufstegmodels habe ich dieses Phänomen fotografisch untersucht. Die Mädchen wurden bewusst in einem Portraitähnlichen Ausschnitt gesetzt um ein herauslösen aus dem Kontext der Modenshow zu erreichen. Einziger Verweis bleibt das geamte Styling / die Kleidung. Um der Wirkung eines “Modelfotos” noch weiter entgegenzuwirken, habe ich mich für eine Reduktion auf ein Schwarz-weiß Motiv entschieden. Die Modelle stehen somit wie Ikonen abgeschnitten von der Realität für sich vor abstrakten schwarzen oder grauen Flächen. Eine identifizierung bleibt ausgeschlossen, da sowohl die Pose als auch das Gesicht sehr befremdlich wirken.
C-PRINT, GERAHMT, 60 X 40 CM, 2008 |